Austausch der Haustür

Der Einbau einer neuen Haustür kann vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) als Einzelmaßnahme gefördert werden.

Wenn die neue Haustür einen U-Wert von 1,3 W/(m²K) oder niedriger erreicht, sieht die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG EM) einen Zuschuss von 20 Prozent vor. Das gilt auch für alle anderen Außentüren beheizter Räume.

Wichtig ist jedoch, dass die Kosten für die neue Tür die Bagatellgrenze von 2.000 € übersteigt. Bei Beträgen darunter gibt es keine Förderung.

 

Die BAFA-BEG-Förderung als auch der Tilgungszuschuss des KfW 262 für Einzelmaßnahmen kann auf 25 Prozent erhöht werden, wenn die Maßnahme zuvor in einem individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) aufgeführt worden ist.

 

Alternativ kann ein zinsgünstiger Kredit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in Anspruch genommen werden: 

Der KfW-Kredit 262 für die Einzelmaßnahme.

Die Förderung beträgt ebenfalls 20 Prozent und wird in Form eines Tilgungszuschusses gewährt.

 

Wichtig: Für den Erhalt der Förderung (BEG EM / KfW 262) ist die Einbindung eines Energie-Effizienz-Experten (zertifizierter Energieberater der dena-Expertenliste) vorgeschrieben.

 

Als weitere Alternative kann der KfW-Zuschuss 455 E zur Erhöhung der Einbruchsicherheit in Höhe von maximal 1.600 Euro genutzt werden. Auch zu diesem Thema ist weiterhin eine Kreditaufnahme möglich. Der Kredit 159 stellt bis zu weitere 50.000 Euro zur Erhöhung der Sicherheit zur Verfügung, allerdings ohne Tilgungszuschuss. Eine Kombination mit dem Programm KfW 455 E ist jedoch nicht möglich.

 

Fördermittelübersicht

 

Programm

 

Art Fördermittel
BAFA BEG EM Zuschuss

20 % der förderfähigen Kosten zwischen 2.000 und 60.000 €

+ ggf. 5 % iSFP-Bonus

KfW 262 Kredit mit Zuschuss

20 % Tilgungszuschuss der Kredithöhe bis max 60.000 € 

+ ggf. 5 % iSFP-Bonus

KfW 159 

Kredit u.a. für zusätzlichen Einbruchschutz

Nur Kredit bis 50.000 €, kein Tilgungszuschuss 
KfW 455-E

Zuschuss für zusätzlichen Einbruchschutz

Bis zu 1.600 €